Bitcoin-Wallet

Dein eigenes Bitcoin-Wallet

Ein Wallet ist kein Konto bei einer Firma – es ist ein Schlüsselpaar, das dir gehört. Es besteht aus zwei Teilen: der Adresse (die darfst du zeigen – dorthin schickt man dir Sats) und dem Geheimschlüssel (er wirkt wie deine Unterschrift – nie zeigen). Deine 12 Wörter sind der Geheimschlüssel in Merkform: Wer sie kennt, hat das Wallet. Gerechnet wird in Sats: 100 Millionen Sats sind 1 Bitcoin.

Deine Schlüsselkarte – jetzt abschreiben!

Diese App speichert nichts. Wenn du die Seite schliesst, ist der Schlüssel weg – ausser er steht auf deiner Schlüsselkarte aus Papier. Das ist kein Fehler, das ist die wichtigste Regel der ganzen Blockchain. Die 12 Wörter öffnen dein Wallet hier auf sek1.ch – in anderen Wallet-Apps ergeben sie eine andere Adresse.

SCHLÜSSELKARTE · NUR FÜR DICH
DEINE ADRESSE (öffentlich – dürfen alle sehen)
DEINE 12 GEHEIM-WÖRTER (geheim – zeigst du niemandem)
Dein privater Schlüssel – so sieht er aus

Das ist derselbe Schlüssel wie deine 12 Wörter, nur als Zeichen-Code (Fachwort: WIF). Die Wörter sind bloss die merkbare Form davon. Wer diesen Code kennt, hat dein Wallet – darum bleibt auch er geheim.

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Übungs-Sats
Meine Schlüsselkarte nochmals anschauen

Nur solange das Wallet offen ist – gespeichert wird weiterhin nichts. Und ehrlich: Bei echtem Geld zeigt dir ein Wallet die 12 Wörter später nie mehr so einfach. Hier im Kurs ist das okay.

Du hast das Wallet mit dem Zeichen-Code geöffnet – daraus lassen sich die 12 Wörter nicht zurückrechnen. Öffne es mit den 12 Wörtern, dann erscheinen sie hier.

Übungs-Sats besorgen

So kommt etwas ins Wallet: Adresse oben kopieren, einen Wasserhahn (Faucet) öffnen und die Adresse dort einfügen – kurz darauf tauchen die Sats unten im Warteraum auf. Die Wasserhähne sind rationiert (wenige Anfragen pro Tag). Ob die Sats angekommen sind, siehst du auch selbst im Block-Explorer:

Warteraum & Blöcke

Neue Transaktionen sitzen zuerst im Warteraum (Mempool). Etwa alle 10 Minuten sammelt ein Block sie ein – wer mehr Gebühr bietet, kommt früher dran. Wie an einem Bahnsteig: Du wartest auf den nächsten Zug (Block) und darfst einsteigen, wenn dein Ticket (die Gebühr) reicht. Diese Liste aktualisiert sich von selbst: Schau zu, wie dein Eintrag vom Warteraum in einen Block wandert! Auf mempool.space siehst du dasselbe für das ganze Netz – und was eine echte Bitcoin-Überweisung gerade kostet (Gebühren in sat/vB). Auf txcity.io fahren die Blöcke sogar als Busse ab – zuschauen lohnt sich.

    Noch keine Transaktionen. Besorge dir oben Übungs-Sats – dann erscheint hier dein erster Eintrag.

    Übungs-Sats senden